
Und hier noch ein Text von mir, den ich vor kurzem geschrieben habe:
Kopfschmerzen und so.
Eigentlich habe ich sie nicht oft.
Aber ich laufe einfach zum nächsten Schrank und hole mir ein paar Aspirin. Mir geht’s scheiße und das hilft mir mich zu beruhigen. In Ruhe nachdenken, das muss man erst mal können. Diese Stille genießen. Es ist ruhig, du hörst deinem Herz zu, während es im immer selben Rhythmus schlägt. Dein Puls wird nicht langsamer, obwohl du verzweifelt versuchst, dich zu entspannen.
Du merkst wie leicht du bist, bist du frei, nur für einen Moment? Du gehst den Bahnsteig entlang. Niemand beachtet dich, weil dich keiner kennt. Weil sich niemand für dich interessiert. Du läufst ganz nah an den vorbei rasenden Zügen entlang. Deine Augen sind geschlossen und du merkst, wie einer der Züge dich mit sich reist. Und plötzlich fliegst du. Endlich kannst du schreien. Es tut so gut, ja du bist frei. Aber dieses Gefühl kann nicht länger bleiben, denn du willst nur wichtige Dinge verdrängen.
Du darfst nicht, verdammt. Tu was du tun musst.

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